Zahnarztpraxis
Dr.med.dent Torsten Sorg
Traarer Str. 15
47829 Krefeld

Telefon: (02151) 45 18 62
Fax: (02151) 45 18 63
E-Mail: info@zahnarzt-dr-sorg.de

Unsere Praxis ist verfügt über einen Aufzug und ist rollstuhlgerecht eingerichtet.

Sie erreichen uns mit den Buslinien 58 und 59 (Hst. "Querstr.") oder mit der Straßenbahnlinie 043 (Hst. "Lange Str." oder "Am Röttgen").

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News

Zähneknirschen: Was hilft?

Häufig passiert es nachts und vom Betroffenen unbemerkt. Die Zahnreihen reiben und pressen sich gegeneinander. Es knirscht. Der Kiefer mahlt, die Muskeln verspannen sich. Die Kräfte, die beim sogenannten Zähneknirschen (Fachsprache Bruxismus) auftreten, sind um ein Vielfaches höher als die normalen Kaukräfte.

Zähneknirschen und Folgen

Oft bemerkt der Betroffene lange Zeit nicht, dass er nachts mit den Zähnen knirscht. Eventuell ist nach dem Aufwachen ein Druck im Bereich der Kiefermuskeln, Kiefergelenke oder Ohren zu spüren. Auch morgendliche Nackenverspannungen oder Kopfschmerzen können auf das nächtliche Zähneknirschen zurückgeführt werden. Primär „leiden“ jedoch neben den Kiefergelenken und Kaumuskeln auch die Zähne selbst. Aufgrund der hohen Kraft, die beim Zähneknirschen entsteht, nutzen sich die Zähne ab. Diese reagieren dann empfindlich auf äußere Reize, wie z.B. Kälte oder Zähneputzen. Ein weiteres Indiz sind keilförmige Defekte am Zahnhals. Außerdem werden durch das Zähneknirschen die Zähne flacher und kürzer. Es kommt zu Zahnhartsubstanzverlusten, den sogenannten Attritionen. Selbst Schmelzrisse oder gar Frakturen der Zahnhartsubstanz können auftreten. Auf lange Sicht gesehen, kann sich durch das Zähneknirschen die Bisslage verändern. Dies wiederum fördert das Risiko, an einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zu erkranken, einer Erkrankung des Kausystems mit möglicherweise ganzkörperlichen Symptomen.

Ursachen von Zähneknirschen

„Jetzt beiß doch mal die Zähne zusammen!“ Die Ursachen für Zähneknirschen sind vielfältig, in den meisten Fällen werden hoher Stress und ein emotionales Ungleichgewicht als Grund genannt. Viele Menschen verarbeiten ihren Alltagsstress im Schlaf. Die Probleme werden quasi „durchgekaut“. Neben den psychischen Ursachen können Zahnfehlstellungen oder Probleme mit der Bisslage das Zähneknirschen auslösen. Auch ein fehlerhaft erstellter Zahnersatz kann die Ursache von Bruxismus sein. Und nicht nur Erwachsene sind betroffen, auch Kinder können mit den Zähnen knirschen. Im Milchgebiss ist ein moderates Zähneknirschen aufgrund der biologischen Wachstumsprozesse normal. Hier kann es sogar sinnvoll sein, dass sich „störende Zahnareale“ abnutzen. Knirscht ein älteres Kind mit seinen bleibenden Zähnen, ist mit dem Zahnarzt oder Kieferorthopäden Rücksprache zu halten.

Therapiemöglichkeiten

Grundsätzlich bedeutet Zähneknirschen nicht automatisch, dass der Betroffene unter krankhaftem Bruxismus leidet. Fast jeder Mensch knirscht in bestimmten Lebensphasen mit den Zähnen. Bei dauerhaftem Zähneknirschen sollte der Zahnarzt konsultiert werden, der mit unterschiedlichen diagnostischen Methoden nach Ursachen forscht. Dementsprechend wird die Therapie festgelegt. Diese erfolgt heute meistens interdisziplinär (Physiotherapie, Orthopädie, Stressbewältigung etc.). Aus zahnärztlicher Sicht sind Zahnschienen indiziert. In Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt fertigt das zahntechnische Meisterlabor eine individuelle Zahnschiene. Grundsätzlich ist zu beachten, dass Schiene ≠ Schiene ist.

Druckventil: Zahnschiene

Mithilfe der Schiene soll die Zahnhartsubstanz geschützt werden. Die Schiene aus transparentem Kunststoff wird auf die Zahnreihe aufgesteckt und wirkt als Puffer. Bei einer Aufbissschiene oder Entlastungsschiene bestimmt der Zahnarzt im Vorfeld die Bisslage mit einem entsprechenden Registrierverfahren. Basierend darauf fertigt der Zahntechniker die Schiene, die der Patient beispielsweise während des Schlafens trägt. Das Zusammenspiel von Kiefergelenken und Kaumuskulatur wird harmonisiert und Zähne sowie Kiefergelenk werden entlastet.

Wichtig ist, bei dauerhaftem Zähneknirschen die wirklichen Ursachen herauszufinden und basierend darauf eine entsprechende Therapie einzuleiten.



Impfung der zahnärztlichen Teams

Seit Inkrafttreten der Coronavirus-Impfverordnung hat sich die KZV Hessen für eine hohe Priorisierung und rasche Impfung der hessischen Zahnärzteschaft eingesetzt. Ab 27. Februar 2021 erhalten nun alle hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzte ein Impf-Angebot.

Seit 8. Februar gilt die überarbeitete Coronavirus-Impfverordnung der Bundesregierung, die eine Reihenfolge zur Impfung festlegt. Deren nähere Ausgestaltung fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer. Nun können sich alle hessischen Zahnärzte und ihre Praxisteams mit Priorität 1 gegen SARS-CoV-2 impfen lassen.

Dazu sagt Stephan Allroggen, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen: „Die Entscheidung der zuständigen Stelle beim Hessischen Innenministerium begrüßen wir ausdrücklich. Wir freuen uns sehr, dass unsere Anstrengungen für einen weiteren wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Patienten und Praxisteams Früchte tragen. Diese sinnvolle Ergänzung der vorhandenen Hygienekonzepte ist ein Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen und ihre Praxisteams, die auch in der Pandemiesituation jeden Tag für ihre Patientinnen und Patienten da sind.“



Tag der Zahngesundheit 2021

Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. In diesem Jahr steht die Parodontitis im Mittelpunkt. Das Motto lautet: „Gesund beginnt im Mund – Zündstoff!“
Das Thema Parodontitis birgt auf vielen Ebenen Zündstoff. Zum einen handelt es sich bei dieser Entzündung des Zahnhalteapparats um eine Erkrankung, von der in Deutschland sehr viele Menschen betroffen sind. So wurde eine moderate oder schwere Parodontitis bei 64,6 Prozent der 65- bis 74-Jährigen festgestellt. In der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre sind es 51,6 Prozent. Aber auch Jüngere können eine Parodontitis entwickeln, die zu einem Abbau des Kieferknochens und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führt.

Zündstoff im Zusammenhang mit der Parodontitis ergibt sich zum anderen, weil sie sich oft schleichend und unbemerkt entwickelt, ohne dass Betroffene die Symptome erkennen. Das kann besonders gefährlich werden, wenn Vorerkrankungen oder Risiken wie zum Beispiel Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen vorliegen. Parodontitis kann diese Erkrankungen mitauslösen und sogar verstärken.

Der Tag der Zahngesundheit 2021 möchte aufklären, welche Warnsignale es gibt und wie man darauf reagieren sollte. Ganz gezielt geht es auch um die Frage, wie man einer Parodontitis vorbeugen kann. Dabei spielt die frühe Gesundheitserziehung durch Gruppenprophylaxe in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen eine wichtige Rolle, aber auch die regelmäßige, sorgfältige Mundhygiene kombiniert mit einem gesunden Lebensstil und den Vorsorgeleistungen in der zahnärztlichen Praxis. Studien zeigen ganz klar, dass diese Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit für eine Parodontitis sehr stark reduzieren.
Auf Twitter, Instagram und Facebook informieren wir ab sofort bis zum 25. September über unseren diesjährigen Themenschwerpunkt. Bundesweit werden Veranstaltungen am und um den 25. September über die Mundgesundheit aufklären.



Zahnärztliche Vorsorge wahrnehmen!

Mund- und Allgemeingesundheit sind eng verzahnt: Eine gesunde Mundhöhle schützt nicht nur vor Infektions- und Allgemeinerkrankungen, sondern kann sogar schweren COVID-19-Verläufen vorbeugen. Die hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzte empfehlen Patientinnen und Patienten deshalb, zahnärztliche Vorsorgeangebote auch und besonders in der Pandemiesituation wahrzunehmen.

Die Mundhöhle übernimmt wichtige Funktionen bei der Nahrungsaufnahme und beim Sprechen, kann aber auch eine Eintrittspforte für Bakterien und Viren in den Blutkreislauf sein. Dazu sagt Stephan Allroggen, Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen: „Eine geschwächte Immunabwehr durch unbehandelte Entzündungen in der Mundhöhle ist ein vermeidbares Risiko für viele systemische Erkrankungen. Die Zusammenhänge zwischen Parodontitis und Diabetes oder auch zwischen Parodontitis und Atemwegserkrankungen sind wissenschaftlich belegt. Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus Qatar* hat nun aufgedeckt, dass Patienten mit einer unbehandelten Parodontitis ein deutlich höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf haben. Vorsorgeuntersuchungen in Zahnarztpraxen sind also medizinisch notwendige Leistungen zum Schutz der Allgemeingesundheit.“

Auch wenn keine Beschwerden vorliegen, können regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen dazu beitragen, Krankheitsbilder frühzeitig zu erkennen und erforderliche Therapien einzuleiten. Dabei muss kein Patient befürchten, in der Zahnarztpraxis ein erhöhtes Infektionsrisiko einzugehen. „Auch in Corona-Zeiten sind Patientinnen und Patienten in der Zahnarztpraxis sicher. Das im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie noch einmal angepasste Hygienekonzept in den Zahnarztpraxen gewährleistet maximalen Schutz nicht nur vor Ansteckungen mit dem Coronavirus. Patienten ist daher nicht zu empfehlen, Behandlungen zu verschieben oder auf längere Sicht zu unterbrechen, da sie damit unnötig eine deutliche Verschlechterung ihrer Mund- sowie ihrer Allgemeingesundheit riskieren“, erklärt Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen.

*Marouf Cai, Said et.al.,Association between periodontitis and severity of COVID-19 infection: a case study J Clin Periodontol. 2021. doi:10.1111/jcpe.13435





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